Flughafen Singapur testet Reisen ohne Reisepass und Bordkarte

Was für viele unvorstellbar erscheint, könnte in Singapur bald Realität werden: Reisen ohne wichtige Dokumente. Der Flughafen Changi in Singapur plant die Einführung eines automatisierten Einwanderungskontrollsystems, das ausschließlich biometrische Daten verwendet.

Reisen ohne Dokumente

Der Flughafen in Singapur, der in diesem Jahr von Skytrax als bester Flughafen ausgezeichnet wurde, nutzt bereits biometrische Technologie und Gesichtserkennungssoftware, um die Prozesse für die Passagiere zu vereinfachen. Nun soll eine bevorstehende Veränderung im kommenden Jahr das Reisen sogar noch müheloser gestalten. Durch den Einsatz von Biometrie wird ein einheitliches Authentifizierungs-Token erstellt, das an verschiedenen automatisierten Standorten, beginnend bei der Gepäckaufgabe bis hin zum Boarding, genutzt werden soll.

Flughafen Singapur
Quelle: iStock / Ort: Singapur Airport

Automatisierte, passfreie Einwanderungsabfertigung

Josephine Teo, die Kommunikationsministerin von Singapur, gab bekannt, dass die geplanten Änderungen die Anforderung für Passagiere verringern sollen, ihre Reisedokumente wiederholt an verschiedenen Kontrollpunkten vorzulegen. Dies soll einen reibungsloseren und bequemeren Ablauf ermöglichen.

Technologie am Flughafen

Weltweit setzen bereits mehrere Flughäfen verschiedene technische Möglichkeiten ein, um das Reisen für die Passagiere noch angenehmer und schneller zu machen. Am Flughafen in Frankfurt wurde so erst kürzlich der weltweit erste Walk-Through-Sicherheitsscanner eingeführt. Hier soll eine KI-basierte Erkennungssoftware automatisch metallische und nichtmetallische Objekte identifizieren.

Fazit

Die Einführung eines automatisierten Einwanderungskontrollsystems am Flughafen Changi in Singapur könnte das Reisen revolutionieren. Durch den Einsatz von Biometrie und Gesichtserkennungssoftware könnten Passagiere bald ohne Reisepass und Bordkarte reisen. Dies wäre ein bedeutender Schritt in Richtung einer nahtlosen und bequemen Reiseerfahrung. Es bleibt abzuwarten, wie diese Technologie in der Praxis funktionieren wird und wie sie von den Passagieren angenommen wird.

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