Reisende auf der Bahnstrecke zwischen Wien und München müssen sich weiterhin auf längere Fahrzeiten und ein reduziertes Zugangebot einstellen. Grund dafür sind die schweren Unwetter, die Mitte September über Österreich niedergingen und erhebliche Schäden an der Bahn-Infrastruktur verursachten.
Auswirkungen der Unwetter
Die heftigen Regenfälle haben nicht nur zu Verspätungen und Ausfällen am Flughafen Wien geführt, sondern auch die Schieneninfrastruktur stark beeinträchtigt. Besonders betroffen ist die Strecke zwischen Wien und München, die in den kommenden Monaten nur eingeschränkt befahrbar sein wird.

Aktuelle Situation
- Längere Fahrzeiten: Reisende müssen mit mindestens 30 Minuten längeren Fahrzeiten rechnen.
- Reduziertes Zugangebot: Aufgrund der Schäden können gewisse Streckenabschnitte nur eingleisig befahren werden.
- Nachtzüge: Die Nachtzüge von Wien nach Venedig, Zürich, Hamburg und Amsterdam verkehren jedoch planmäßig.
Prognose und Maßnahmen
Judith Engel, Vorständin der ÖBB-Infrastruktur AG, betont, dass die Aufräumarbeiten und der Wiederaufbau mehrere Monate in Anspruch nehmen werden. Es handelt sich um ein Jahrhunderthochwasser, das Jahrhundertschäden hinterlassen hat.
Fazit zu den Einschränkungen auf der Bahnstrecke Wien
Reisende sollten sich auf längere Fahrzeiten und ein eingeschränktes Zugangebot einstellen. Es bleibt abzuwarten, wann die Strecke wieder zum regulären Fahrplan zurückkehren kann. Bis dahin ist Geduld gefragt.